Standort

Geschichte von Budapest

Budapest ist die Hauptstadt Ungarns und eine Stätte des UNESCO-Weltkulturerbes. Mit mehr als 1,7 Millionen Einwohnern ist diese Stadt das erstrangige politische, kulturelle, Handels-, Industrie- und Verkehrszentrum des Landes und sie gehört zu den bedeutenden Großstädten von Zentraleuropa.


Budapest ist eine kosmopolitische Weltstadt, die sich an beiden Ufern der Donau erstreckt, der durch das multikulturelle Europa fließt. Sie zieht ihre Besucher an, weil sie sowohl die charakteristischen Merkmale des Ostens als auch des Westens aufzuweisen hat.

 

Vor der Zusammenlegung

Sie ist eine der Städte mit der schönsten Lage und entstand nicht durch Zufall. An der mitten hindurch fließenden Donau bietet sich am Gellért-hegy (Sankt Gerhardsberg, aber allgemein in Deutsch auch als Gellértberg bezeichnet) eine ausgezeichnete Möglichkeit sich über einen wunderschönen Panoramablick zu erfreuen. Das Gebiet war wegen der Berge sehr gut zur Verteidigung und Niederlassung geeignet. Im IV. und III.

 

 

 

Jahrhundert vor Christi lebten am Gellértberg Eraviscus-Stämme mit hoher Kultur, sie bearbeiteten Eisen, verzierten ihr Tongeschirr und prägten sogar auch Münzen. Das Römische Reich erbaute seine Stadt, Aquincum, auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Óbuda, hier stationierte es seine Legion und schützte seinen riesigen Grenzwall, den Limes, vollständig entlang der Donau.

 

Die landnehmenden Magyaren haben diese Gegend ebenfalls als ein strategisch wichtig betrachtet, in dem sie hier Zentren unterhielten. Interessanterweise wurde damals die sich auf beiden Seiten des Flusses befindliche Gemeinde als Pest bezeichnet. Einzelne Forscher vertreten die Meinung, dass dieser Name slawischen Ursprungs ist, was so viel wie Ofen bedeutet und in Wahrheit auf die Thermalquellen hinweist, die sich unterhalb des Gellértbergs befinden. In einer königlichen Urkunde von 1232 steht es auf jeden Fall so.

 

Im Mittelalter, während der Herrschaft von Sigismund, wurde Buda zum ständigen Sitz des Königs. Das Schloss wurde ständig erweitert und von Matthias I. beendet. Das auf der anderen Seite der Donau liegende Pest wurde ebenfalls wohlhabender und entwickelte sich zu einem Handelszentrum.  Matthias I., König von Ungarn stellte Pest dem Ort Buda gleich.

 

Buda wurde am 2. September 1686 von der 150 Jahre währenden Türkenherrschaft befreit und dieses Ereignis machte den Weg für die Entwicklung der Stadt frei. Ab 1724 arbeitete in Buda schon eine Druckerei. 1777 verlegte Königin Maria Theresia die einzige wissenschaftliche Universität des Landes aus dem damaligen Nagyszombat (heute Trnava - Slowakei, Deutsch Tyrnau) nach Buda. So kamen Gelehrte, Professoren und ihre Hochschulstudien absolvierende Jünglinge hierher. Josef II. verlegte die Universität von Buda nach Pest.

 

Da es hier ein rezipierendes Publikum gab, war das die Voraussetzung dafür, dass anstelle des bisherigen vorherrschenden Deutschen, ungarnsprachige Literatur und später das ungarische Theater von Pest entstehen konnte.

 

Mitte des 19. Jahrhunderts folgte der Moment, als über die natürliche Trennlinie der Städte Buda und Pest, die Donau, die erste ständig hinüberführende Überquerung, die Kettenbrücke, gebaut wurde. Als Auswirkung davon begann die Zusammenlegung der beiden Städte und Óbuda (Altbuda).

 

Das zusammengelegte Budapest

Das Gesetz XXXVI. aus dem Jahr 1872 legte Buda, Pest und Óbuda zusammen und regelte die behördliche Organisationsstruktur der vereinigten Hauptstadt abweichend von den anderen Städten. Das so entstandene Budapest hat die Gestaltung ihres Stadtbildes, das auch heute noch erkennbar ist, dem damals gegründeten Hauptstädtischen Rat für Öffentliche Arbeiten zu verdanken. Es wurden die Andrássy út (Andrássy-Straße), die Ringstraßen gebaut und die Entwicklung zur Weltstadt nahm ihren Anfang.

 

Einen noch größeren Aufschwung brachten die Feierlichkeiten zum Millennium, es wurde die erste Eisenbahn unter der Erdoberfläche, die kis földalatti (Kleine U-Bahn) des Kontinents gebaut, die Straßen wurden gepflastert, die öffentliche Straßenbeleuchtung entstand und das auch heute noch in Betrieb befindliche Wasserwerk im Stadtteil Káposztásmegyer sowie die Kanalisation wurden fertig gestellt.

 

In der Stadt begann nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich von 1867 die Industrialisierung. Nach dem I. Weltkrieg jedoch haben der Friedensvertrag von Trianon – auf dessen Entscheidung hin mehr als 70 % des ungarischen Gebietes, der ungarischen Bevölkerung und Wirtschaft anderen Ländern angeschlossen wurden – und der darauf folgende II. Weltkrieg der Stadt riesigen Schaden verursacht.

 

Nach dem Wiederaufbau sind, bei der Revolution von 1956, während der Kämpfe, erneut an mehreren Gebäuden und auch am Verkehrsnetz bedeutende Schäden entstanden. Deren Behebung ist erfolgt. In den 1960er Jahren begann man mit dem Bau von Großwohnsiedlungen, in den darauf folgenden Jahrzehnten aber begann man mit dem Bau und der Inbetriebnahme der Metrolinie 2 und später folgte die Metrolinie 3.

 

Seit der politischen Wende wurden die Lágymányosi-híd (Lágymánoser Brücke), das neue  Nemzeti Színház (Nationaltheater), der Művészetek Palotája (Palast der Künste) erbaut, geplant sind unter anderem auch der Bau der Metrolinie 4. Die fortwährende Rekonstruktion der ungarischen Hauptstadt ist im Gange, innerhalb der Gebäude, Blocks und Viertel modernisiert werden.

 

Budapest ist heute eine fortschrittliche Weltstadt, mit einem bedeutenden wirtschaftlichen, kulturellen und künstlerischen Leben, wo es nicht zuletzt Dank der kreativen und innovativen Bevölkerung, außerordentlich vielfältige und abwechslungsreiche Möglichkeiten zur Entspannung und Unterhaltung gibt.

 

2010 ist in Ungarn das Jahr der Festivals. Budapest erwartet hierher kommende Touristen mit verschiedenen Veranstaltungsreihen und Festivals.

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender 2012.

 

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